GDPdU-Workshop

In der Vorbereitungsphase eines GDPdU-Projektes ist die Durchführung eines GDPdU-Workshops empfehlenswert, in dem die wesentlichen Aufgaben und deren Komplexität, der Verlauf und der mögliche Aufwand eines Projektes besprochen werden. Um das Unternehmen für diese Art von Betriebsprüfung vorzubereiten, müssen Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten. Diese fachübergreifenden Anforderungen, sowie auch die häufig vorkommende starke Komplexität der verwendeten IT-Systeme sind der Grund dafür, dass die Anwesenheit der Geschäftsleitung, der IT-Leitung und der Buchhaltung, ggf. auch des Controllings bei dem GDPdU-Workshop erforderlich ist. Der Workshop zeigt allen Beteiligten die Wichtigkeit eines GDPdU-Projektes auf und sensibilisiert die Beteiligten für die bevorstehenden Aufgaben.

Ablauf des Workshops:

  • Kick-off
    Ablauf und Ziel des Workshops
    Vorstellung der Teilnehmer
  • Steuerliche und rechtliche Grundlagen
    Hintergründe
    Mitwirkungspflichten
    Betriebsprüfung
    Welche Änderungen sind erfolgt?
    Darstellung GOBS, GDPdU,
    Zugriffsarten
    Steuerrelevante Daten
  • Präsentation IDEA
    Funktionalität
    Beispiel Datenimport , Analyse, Ergebnisse
  • Projektausblick
    GDPdU-Projekt
    GDPdU-Migrationsprojekt
    Verfahrensdokumentation
  • Präsentation des Unternehmens
    Organisationsstruktur
    Prozessdarstellung
    Auftragsdurchlauf
    Besonderheiten in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen
  • Aufnahme der IT-Landschaft und der Anwendungen des Unternehmens
    Betroffene IT-Systeme
  • Speicherorte Bewertung der Aufnahme
    Verfügbarkeit der Daten
    Abgrenzung der Daten (Prüfungszeitraum)
    Revisionssicherheit der Daten
    Zugriffsmöglichkeiten Z1,Z2 und Z3
    Aufbewahrungsstrategie

Zusammenfassung, Abschlussbesprechung und weiteres Vorgehen

In Abhängigkeit von der Komplexität des Unternehmens, der buchungsrelevanten Abläufe und der IT-Infrastruktur, liefert ein 1- bis 2-tägiger Workshop folgende Ergebnisse: 

    • Zeitaufwand
    • Kosten (interne und externe)
    • Projektplan und Projektorganisation
    • Projektmitarbeiter (interne und externe Ressourcen)
    • Identifizierung der betroffenen Fachbereiche
    • Arbeitsgruppen und Verantwortungsbereiche (wer macht was)
    • Arbeitsteilung (interne und externe Ressourcen)
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